{"id":56,"date":"2011-07-11T13:17:04","date_gmt":"2011-07-11T13:17:04","guid":{"rendered":"http:\/\/test.xhtmlchop.com\/blog1260\/?page_id=56"},"modified":"2026-04-05T17:15:03","modified_gmt":"2026-04-05T17:15:03","slug":"redaktion","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/musikzeit.at\/musikzeitneu\/?page_id=56","title":{"rendered":"\u00dcber uns"},"content":{"rendered":"<p style=\"padding-left: 30px;\">Der Verlag Lafite bietet Publikationen zur Musik des 20. und 21. Jahrhunderts \u2013 ausgehend von \u00d6sterreich im Blick auf europ\u00e4ische Kontexte.<\/p>\n<p>Entstehung<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die Wurzeln des Verlags gr\u00fcnden in der Tradition eines Familienbetriebs. Er wurde 1962 von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Elisabeth_Lafite\"><span style=\"color: #3366ff;\"><span style=\"color: #993300;\">Elisabeth Lafite<\/span><\/span><\/a> gegr\u00fcndet, kann also 2012 auf ein stolzes Halbjahrhundert zur\u00fcck- und mit neuen Pl\u00e4nen nach vorne blicken. Dazu z\u00e4hlt auch die 1946 von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Peter_Lafite\"><span style=\"color: #993300;\">Peter Lafite<\/span><\/a> gegr\u00fcndete \u201e\u00d6sterreichische Musikzeitschrift\u201c, die ab 1980 bis zum Ende des 65. Jahrgangs 2010 von Marion Diederichs-Lafite herausgegeben wurde und ab 2011 unter neuer Herausgeberschaft erscheint.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Indem durch zwei Jahrzehnte hindurch (zwischen 1990 und 2010) MUSIKZEITschrift und MUSIKZEITedition bewusst in Personalunion und parallel gef\u00fchrt wurden, haben wir das Logo MUSIKZEIT auch f\u00fcr den Neustart des Verlags \u2013 Team <a title=\"\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marion_Diederichs-Lafite\"><span style=\"color: #993300;\">Marion Diederichs-Lafite<\/span><\/a> und <span style=\"color: #993300;\">Joachim Diederichs<\/span> \u2013 ab 2011 beibehalten: Es soll andeuten, dass Sortiment und\u00a0 Erfahrung mit in die neuen B\u00fcror\u00e4ume am Augarten genommen wurden.<\/p>\n<p>Die Buchreihen<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">\u201eKomponisten unserer Zeit\u201c (fr\u00fcher: \u201e\u00d6sterreichische Komponisten des<br \/>\nXX. Jahrhunderts\u201c) stand dabei direkt am Verlagsbeginn: Indem Monographien \u00fcber einzelne Komponisten, die M\u00f6glichkeiten der Zeitschrift \u00fcberschritten, wurde der Verlag als erweiternde Variante hinzugezogen. Insgesamt sind 32 B\u00e4nde erschienen, von den Gro\u00dfen des Jahrhundertbeginns, wie Alban Berg oder Anton Webern, dann die ins Exil vertriebenen \u2013 Alexander Zemlinsky, Egon Wellesz oder Marcel Rubin \u2013, von Friedrich Cerha als musikgeschichtlich bewusste Pers\u00f6nlichkeit kulturpolitischen Einflusses bis zu den Komponisten, die einen entscheidenden Aufbruch der Musik im Wien der 60er Jahre bewirkten.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die Buchreihe \u201ePublikationen der Internationalen Sch\u00f6nberg-Gesellschaft\u201c (ISG) wurde mit den Berichten \u00fcber die drei inzwischen legend\u00e4ren ersten Sch\u00f6nberg-Kongresse der 1970er bis 90er Jahre begonnen. Dabei ist die ISG aus der \u00d6sterreichischen Musikzeitschrift erwachsen mit dem urspr\u00fcnglichen Ziel, die Sch\u00f6nberg-Villa in M\u00f6dling zu erhalten. Inzwischen blickt diese Villa, seit 1998 in die Arnold Sch\u00f6nberg Center Privatstiftung eingebracht, auf eine reichhaltige Geschichte zur\u00fcck. Die ISG (Obmann: Prof. Dr. Manfred Wagner, stv. Obmann: Prof. Mag. Dr. Hartmut Krones) wird als (stille) Stifterin der ASCP und Initiatorin weiterer B\u00e4nde der Reihe weitergef\u00fchrt. Zuletzt erschien 2007 \u201eGesichte und Geschichte. Arnold Sch\u00f6nbergs musikalischer Expressionismus zwischen avantgardistischer Kunstprogrammatik und Historismusproblem\u201c<br \/>\nvon Markus B\u00f6ggemann.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Die wissenschaftliche Buchreihe \u201eWebern-Studien\u201c startete 2012, sie ist Publikationsforum zur Anton Webern Gesamtausgabe (AWG, Basel).<\/p>\n<p>MUSIKZEITmedia<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Einen weiteren MUSIKZEIT-Schwerpunkt bilden die Publikationen, Artikel und Vortr\u00e4ge zu Josef Matthias Hauer, die der Kunstwissenschaftler Joachim Diederichs auch interdisziplin\u00e4r betreibt. Hier ist vor allem auf die umfassende DVD mit s\u00e4mtliche Schriften Hauers hinzuweisen.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Unter \u201eMusikleben\u201c finden Sie nicht nur einige ausgew\u00e4hlte und noch lieferbare\u00a0 B\u00e4nde der Verlagsgeschichte, darunter die bewegten Lebensl\u00e4ufe von Herbert Zipper, dem Komponisten u.a. des \u201eDachau-Liedes\u201c und die Grundlagenschrift zur Auff\u00fchrungspraxis von Josef Mertin, dem Vater der Alten Musik in \u00d6sterreich, die beide noch als Neunzigj\u00e4hrige aktiv waren; es geh\u00f6rt hierher auch ein weiteres St\u00fcck Familiengeschichte mit Carl Lafite (1872\u20131944). Die Autobiographie dieses besonders vielseitigen Musikers \u2013 er war Komponist, Klavierbegleiter, Chorleiter,\u00a0 Musikschriftsteller und Generalsekret\u00e4r der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien \u2013 liegt als Typoskript vor, das nun bearbeitet und elektronisch zug\u00e4nglich gemacht wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Verlag Lafite bietet Publikationen zur Musik des 20. und 21. Jahrhunderts \u2013 ausgehend von \u00d6sterreich im Blick auf europ\u00e4ische Kontexte. Entstehung Die Wurzeln des Verlags gr\u00fcnden in der Tradition eines Familienbetriebs. 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